Man sagt, dass Kultur Strategie zum Mittagessen verspeist.

Wenn es um big data geht, kann ihre Kultur außerdem hohe Investitionskosten verschlucken sowie eine leistungsfähige Infrastruktur und ein Expertenteam aus Data Scientists notwendig machen.

Der Vorteil wiederum ist, dass eine Data Driven Culture den Unterschied zwischen der vollständigen Amortisierung des Business Case Ihrer big data Analyse und lediglich mittelmäßigen Erträgen bedeuten kann.

Warum ist das so? Denken Sie an die Schnittstelle dieser mächtigen Kräfte. Bei einer Kultur geht es darum, wie Unternehmen Leistung bewerten, Ressourcen zuteilen und Menschen zu Handlungen ermutigen. Und big data kann alle diese Bereiche verändern. Aus diesem Grund sind Arbeitsumfelder, die auf der Grundlage von big data und Advanced Analytics geschaffen wurden, oftmals mit extrem leistungsfähigen Organisationen gleichzusetzen.

Letztendlich verfügen wir alle über sehr viele Daten. Die Gewinner sind allerdings diejenigen, die das Expertenwissen, die Motivation und die Kapazität besitzen, um diese Daten effektiv zu nutzen und unternehmensweit in positive Ergebnisse umzuwandeln. In solchen Unternehmen sind Daten nicht nur einfach eine Ressource, sondern vielmehr ein Lebensstil.

Was ist zur Erschaffung einer datenbasierten, analytischen Kultur notwendig?

Grundvoraussetzungen sind die Bereitschaft und der Wille zu Veränderung.

  • Schulung von Mitarbeitern und Begeisterung von Teams für die Enthüllung neuer Einblicke, angefangen von Veränderungen des Kundenverhaltens bis hin zu aufstrebenden Trends innerhalb der Lieferkette oder unauffälligen Abweichungen bei operativen Ergebnissen.
  • Flexibles und durchsetzungsfähiges Reaktionsvermögen, oftmals in Echtzeit und außerhalb der Einschränkungen herkömmlicher Geschäftszyklen oder streng hierarchischer Autoritätsstrukturen.
  • Wechsel von riskanten, „intuitiven Managementmethoden hin zu datenbasierten und analytischen Modellen.

Das Ergebnis:

In vielen Unternehmen ist big data mit großen Veränderungen gleichzusetzen. Der Umfang hängt davon ab, wo Ihr Unternehmen heute steht.

Wie Sie für sich eine Data Driven Culture etablieren können: Mit Predictive Analytics und Advanced Analytics

Anzeichen einer Data Driven Culture

Verbindlichkeit: Eine datenbasierte Kultur beginnt mit einem hohen Maß an Verbindlichkeit. Datenbasierte Entscheidungsfindung muss alltäglich werden. Es wird erwartet, dass big data Analysen von jedem genutzt werden.

Top-down-Führungsstil und Bottom-up-Mitwirkung: Die stärksten, datenbasierten Kulturen werden durch Top-down- und Bottom-up-Ansätze geprägt und angetrieben. Die Geschäftsleitung verdeutlicht die Bedeutung von big data als Beitrag zu einer verbesserten Unternehmensleistung durch Finanzierungsentscheidungen und durch die Definition und Förderung neuer Kennzahlen für die Unternehmensbewertung. Inzwischen nutzen Endanwender Fachverantwortliche, Business-Analysten und andere Daten für ihr Tagesgeschäft. Außerdem besitzen sie die Hilfsmittel, Schulungen und Anreize, die sie dafür benötigen.

Neue Rollen, neue Titel: Der Vormarsch von Chief Data Officers und/oder Chief Analytics Officers ist ein Anzeichen dafür, dass mehr und mehr Unternehmen Daten als wichtige Ressource ansehen. Titel alleine ändern aber noch keine Kultur. Um das vollständige transformative Potenzial von big data unternehmensweit auszuschöpfen, müssen höhere Führungskräfte die Unternehmensstrukturen aufeinander abstimmen.

Organisierte, zugängliche und hochwertige Daten: Eine starke technologische Grundlage erfordert mehrere Komponenten. Von großer Bedeutung ist eine Infrastruktur, die umfangreiche Datenmengen erfassen, zentralisieren und speichern kann. Außerdem gibt es analytische Anwendungen, die Leistungskennzahlen errechnen, Trends visualisieren und Daten hinterfragen.

Ist Ihre Unternehmenskultur data driven? Wichtige Fragen

  • Wie oft nutzen höhere Führungskräfte die wichtigsten Betriebs- und Leistungskennzahlen? Nutzen sie Dashboards für nach Bedarf abrufbare Berichte?
  • Werden weiterhin althergebrachte, „intuitive Entscheidungsfindungsmodelle genutzt?
  • Wie lange dauert die Generierung von Ad-hoc-Berichten über Marketingaktivitäten? Lieferkette? Finanzaktivitäten?
  • Die ranghöchste Führungskraft mit der Verantwortung für Daten und Analysen ist …?
  • Welcher Unternehmensbereich oder welche Abteilung hat das beste Berichtswesen? Wie weit werden diese Berichte geteilt oder nachgebildet?
  • Sind standardisierte Berichte einfach lesbar und verständlich?
  • Wie viele unterschiedliche Datenquellen werden für wichtige strategische Entscheidungen herangezogen? Welche Daten sind am überzeugendsten?

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Data Driven Culture in Aktion

Moneyball machte das Konzept der datenbasierten Kultur bekannt und ist nach wie vor ein aufschlussreiches Beispiel für den Widerstand gegen Veränderung. In dem Film und dem zugehörigen Buch wurden bei der Suche von möglichen Baseball-Spielern herkömmliche Auswahlkriterien durch neue Metriken ersetzt. Für alle, die sich an traditionelle Analysemodelle klammerten, war die Veränderung schmerzhaft. In großen und kleinen Unternehmen und vielen weiteren Branchen, einschließlich anderen Profi-Sportarten, spielen sich ähnliche Szenarien ab.

Nutzen Sie die Wissenschaft für den nächsten Treffer

Erstellen Sie Datenquellen, um das Unternehmen bei Problemen zu unterstützen. Dadurch können Entscheidungen auf der Grundlage weiterer Faktoren als nur der Intuition getroffen werden und Analysen verfeinert und verbessert werden. Im Hintergrundbericht zu „Moneyball erfahren Sie mehr über die Zusammenstellung eines Gewinnerteams.
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